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MwSt.: Unser FAQ
für Handwerker

es ist eine beschlossene Sache: Ab dem 1. Juli wird die Mehr-  wertsteuer befristet für (….)

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Unser FAQ* für Handwerker

Liebe Kunden,

es ist eine beschlossene Sache: Ab dem 1. Juli wird die Mehrwertsteuer befristet für ein halbes Jahr um drei Prozentpunkte von 19 % auf 16 % sinken. Die Mehrwertsteuersenkung ist ein Herzstück des Konjunkturpakets, mit dem die Bundesregierung die Wirtschaft nach dem Corona-Lockdown wieder in Schwung bringen will. Doch was müssen Handwerks-Betriebe jetzt beachten? Wie müssen Sie mit Anzahlungen, Gutscheinen und langen Projekten umgehen? Und was bedeutet die Senkung speziell für Sie? 

Was sagt das Handwerk zur Mehrwertsteuersenkung?

Vertreter aus dem Handwerk äußern sich durchweg positiv. Für Endkunden sind zwar die Bruttobeträge relevant, trotzdem wird sich die Senkung um drei Prozentpunkte auf die Rechnung durchschlagen und sie dürften 1:1 von der geringeren Umsatzsteuer profitieren. Allerdings bedeutet das für die einzelnen Betriebe trotzdem Mehrarbeit, da sie ihre Rechnungssysteme umstellen müssen.

Nach Einschätzung von Rainer Reichhold, Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstags, setze das Konjunkturpaket trotzdem „wichtige, branchenunabhängige Impulse“. Auch Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks äußert sich positiv und nennt das Konjunkturpaket „einen guten Mix von Instrumenten zur Krisenbewältigung, Konjunkturstärkung und Zukunftssicherung.“

Wann gilt welcher Steuersatz?

Für die Entstehung der Umsatzsteuer und die richtige Anwendung des Steuersatzes kommt es darauf an, wann die Leistung tatsächlich ausgeführt und vom Auftraggeber abgenommen worden ist (Lieferung = Verschaffung der Verfügungsmacht, sonstige Leistung = Zeitpunkt der Vollendung). Damit ist weder der Tag der Rechnungstellung noch der Tag der Zahlung maßgeblich.

Es gilt also: Leistungen, die bis zum 30. Juni erbracht und abgenommen werden, erscheinen mit 19 Prozent (bzw. 7 Prozent) auf der Rechnung. Leistungen, die im Zeitraum zwischen Juli und Dezember erbracht und abgenommen werden, müssen mit 16 Prozent ausgezeichnet werden, und ab dem 1. Januar 2021 gilt wieder der alte Steuersatz.

Wie gehen Handwerker mit Anzahlungen bzw. Vorausrechnungen um?

Bei bereits erhaltenen Anzahlungen für Leistungen, die erst ab dem 1. Juli 2020 erbracht werden, müssen Handwerker Berichtigungen bei der Umsatzsteuer und beim Vorsteuerabzug vornehmen. Denn der Umsatzsteueranteil in der Anzahlungsrechnung betrug 19 Prozent. Der Betrieb bekommt also die zu viel bezahlte Umsatzsteuer zurück. Haben Sie eine Vorausrechnung ausgestellt, muss diese berichtigt werden.

Hat Ihr Betrieb Anzahlungen geleistet und erhält die Leistung oder Lieferung erst im zweiten Halbjahr, müssen Sie ebenfalls eine Vorsteuerberichtigung durchführen. Denn sie haben als abziehbare Vorsteuer aus der Anzahlung 19 Prozent zurückerhalten, haben aber später nur Anspruch auf effektiv 16 Prozent Erstattung. Die Differenz geht zurück an das Finanzamt und Sie erhalten eine korrigierte Vorausrechnung.

Wie werden Projekte behandelt, die sich länger hinziehen?

Eine gute Nachricht vorneweg: Projekte, die Ihr Betrieb vor dem 1. Juli begonnen hat und erst im zweiten Halbjahr fertigstellt, abgenommen und zur Gänze abrechnet werden, werden mit 16 Prozent Umsatzsteuer belastet. Im Gegenzug gilt aber auch: Wird ein Bauvorhaben – ob unplanmäßig oder planmäßig – erst nach dem 31. Dezember 2020 fertig und erfolgt eine abschließende Rechnung, ist der gesamte Auftrag mit 19 Prozent Umsatzsteuer abzurechnen.

Damit Kunden trotzdem von der Steuersenkung profitieren, können Sie auch Teilleistungen abrechnen. Hier kommt der Steuersatz zur Anwendung, der zum Zeitpunkt der Abnahme der Teilleistung gültig ist. Bei Abschlagsrechnungen wird die Umsatzsteuer fällig, die zum Zeitpunkt des Zahlungseingangs gilt. Das bedeutet: Sie können Abschlagsrechnungen mit 16 Prozent ausstellen, wenn das Geld frühestens am 1. Juli 2020 eingeht.

Was tun bei Gutscheinen?

Einige Handwerksbetriebe haben in der Zeit des Lockdowns Gutscheine an ihre Kunden verkauft. Der Vorteil: Das Geld floss bereits während des Stillstands und half der Liquidität auf die Sprünge. Will die Kundschaft diese Gutscheine nun im zweiten Halbjahr 2020 einlösen, gehen Sie folgendermaßen vor:

Einzweckgutscheine: Hier wird bereits beim Gutscheinverkauf Umsatzsteuer fällig, bis 30. Juni also 19 Prozent. Löst der Kunde den Gutschein ab dem 1. Juli ein, stehen auf der Rechnung allerdings nur noch 16 Prozent. Sie müssen also eine Umsatzsteuerberichtigung vornehmen und das Finanzamt erstattet die zu viel abgeführte Umsatzsteuer wieder.

Mehrzweckgutscheine: Bei diesen Gutscheinen wird die Umsatzsteuer erst zum Zeitpunkt der Einlösung fällig. Folglich haben Sie hier keinen Mehraufwand.

Muss ich die Mehrwertsteuersenkung weitergeben?

Nein, kein Unternehmen ist verpflichtet, die drei Prozentpunkte an Kunden weiterzugeben. In dem Fall lassen Sie die Preise wie sie sind und führen einfach weniger Umsatzsteuer an das Finanzamt ab und freuen sich über die zusätzliche Liquidität. Allerdings werden die meisten Kunden, die die Mehrwertsteuer letztendlich zahlen müssen, sicherlich erwarten, dass auch sie profitieren – sonst könnte es sein, dass sie zur Konkurrenz überlaufen.

Wir stehen Ihnen zur Seite und beraten Sie bei Fragen. 
Kontaktieren Sie uns gerne!

*Die Information beinhaltet keine rechtliche Beratung, insbesondere nicht im Hinblick auf Wettbewerbsrecht, Steuerrecht und Datenschutz. 

Mehrwertsteuersenkung - Preisauszeichnungen auf Ihrer Webseite

Liebe Kunden,

um die allgemeine Wirtschaftssituation anzukurbeln, wurde von der Bundesregierung am 12.06.2020 ein umfangreiches steuerliches Konjunkturpaket beschlossen. Ein zentraler Teil dieser Maßnahmen ist die befristete Absenkung der gesetzlichen Mehrwertsteuer im Rahmen des Regelsteuersatzes von derzeit 19 % auf 16 %. Hierbei können Sie als Unternehmer im Prinzip wählen, ob Sie die Ersparnis an die Kunden weitergeben oder Ihren Ertrag erhöhen wollen. Daher möchten wir Sie heute über das Vorgehen rund um die Auszeichnung von Preisen auf Ihrer Webseite informieren. Viele von Ihnen nutzen auf der Webseite Musterbäder und -kojen (siehe Anlage), die mit 19 % MwSt. kalkuliert sind. Eine Mehrwertsteuer wird hier nicht gesondert ausgewiesen. Da es sich um eine ganz allgemeine Preisinformation handelt auf Basis von Bruttopreisen, wird keine Anpassung der MwSt. vorgenommen und es bleibt Ihnen überlassen, ob die 3 % MwSt. an Kunden weitergegeben werden.

Wenn Sie jedoch heute einen Budgetplaner für das Bad oder den Heizungskonfigurator nutzen um Kunden erste Informationen zu konkreten Sanierungsvorhaben zur Verfügung zu stellen, sollte diese Auskunft natürlich Ihrer aktuellen Kalkulation entsprechen. In Ihrer elements a bzw. der Thermobox wird daher

  • bei neuen Projekten ab dem 01.07.2020 automatisch der dann gültige MwSt.-Satz von 16 % hinterlegt.
  • Wenn Sie im Zeitraum 01.07-31.12.2020 ein Projekt öffnen, das mit 19 % MwSt. gespeichert ist, dann wird bei Aufruf des Warenkorbes eine Abfrage angezeigt. Hier können Sie entscheiden, ob eine Neuberechnung mit 16 % erfolgen soll oder weiterhin mit 19 % gerechnet und kalkuliert werden soll.
  • Ab dem 01.01.2021 werden Projekte dann wieder mit 19 % MwSt. angelegt und die Abfrage erscheint dann in den Warenkörben, die mit einem MwSt.-Satz von 16 % gespeichert wurden.

Die entsprechenden Preise und Kalkulationen werden automatisch auf den online-Konfigurator ausgespielt. Sollten Sie den MwSt.-„Rabatt“ nicht an den Endkunden weitergeben möchten, kann diese in der elements a jederzeit von Ihnen auf 19 % angepasst werden. Für die Buchführung und die Rechnungsprüfung in Ihrem Unternehmen stellt die Neuerung jedoch schon allein aufgrund der extrem kurzen Vorlaufzeit für die Umstellung eine Herausforderung dar. Wir hoffen, Sie mit diesen Informationen unterstützen zu können.

Gleichzeitig möchten wir Ihnen die Möglichkeit bieten, diesen „Rabatt“ vertrieblich zu nutzen und haben insbesondere für den Bereich Badsanierung ein Werbemittel vorbereitet, das

  • auf der Webseite integriert werden kann oder in den Sozialen Medien gepostet
  • als Mailing an Bestandskunden verwendet werden kann, z.B. in Form eines Rechnungsbeilegers
  • als Anzeige in der Tageszeitung geschalten usw.

Auch uns stellt die Umstellung vor verschiedene Herausforderungen. Insofern möchten wir Sie gerne auch in eigener Sache über die Vorgehensweise informieren: Die Pflege der Webseite wird in vielen

Fällen jährlich in Rechnung gestellt. Bei bereits mit 19 % vorausgezahlten Beträgen werden wir eine Korrektur veranlassen. Bei Rechnungen, die im zweiten Halbjahr gestellt werden, ist die Abgrenzung der beiden Perioden bereits berücksichtigt. 

Viel Erfolg und vor allem Gesundheit wünscht Ihnen das Team der Agentur ID.
Mailing Werbemittel
Badsanierung
Heizungstausch

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Schicken Sie uns einfach das ausgefüllte Bestellblatt zurück oder kontaktieren Sie uns per Telefon.

Wir beraten Sie gerne!

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